Allgemeine Regeln des RUN TO THE SUN

Reglement CANICROSS

angelehnt an das CBA-Rennreglement Stand 24.05.2016
Grundsätzlich gilt für alle Kategorien: der Hund muss ein passendes Zug- oder Renngeschirr tragen, Führgeschirre sind nicht erlaubt.

Distanzen und Wertung (CC)

Distanz 4 km – 8 km
Folgende Wertungskategorien sind vorgesehen:

1.1.1 Canicross Damen

Veteranen:ab 40 Jahre
Senioren:von 19 Jahre bis 39
JahreJunioren:von 15 Jahre bis 18 Jahre

1.1.2 Canicross Herren

Veteranen:ab 40 Jahre
Senioren:von 19 Jahre bis 39
JahreJunioren:von 15 Jahre bis 18 Jahre

Sollten nicht mindestens fünf Starter in der Junioren-bzw. der Veteranen-Klasse bei der online Anmeldung gemeldet sein, erfolgt deren Start bei den Senioren.

Die Einschreibung eines schulpflichtigen Jugendlichen für ein Rennen muss von den Eltern unterschrieben werden. Der haftende Elternteil muss bestätigen, dass der zur Verfügung gestellte Hund nicht zu stark ist, einen guten Charakter aufweist und den Jugendlichen nicht gefährdet.

3-Tages Rennen

Es ist verboten, den Hund während der jeweiligen Etappe zu wechseln.

Für das 3-tägige Etappenrennen ist ein Hundepool von zwei Hunden erlaubt, der Wechsel der Hunde ist aber nur zwischen den Etappen erlaubt, nicht jedoch während der Etappe!

Anforderungen an den Hund

Um an einem Rennen teilzunehmen, muss ein Teilnehmer folgende Bedingungen zwingend erfüllen:

  • Das Mindestalter teilnehmender Hunde beträgt 15 Monate!
  • Jeder Hund muss durch einen Mikro-Chip identifiziert werden können.
  • Alle Hunde müssen vor, während und nach dem Rennen an der Leine sein.
  • Würgehalsbänder (Halsbänder ohne Zugstop, die sich unter Zug verengen) und Flexi-oder Ausrollleinen sind streng verboten.
  • Die Länge der Leine beim Canicrossdarf 2m nicht überschreiten (bei maximal ausgezogenem Ruckdämpfer)
  • Alle Hunde müssen bei der Startnummernausgabe die lokalen tierärztlichen Vorschriften erfüllen.
  • Die Impfungen gegen Krankheiten müssen gültig sein.
  • Der Impfpass muss auf Verlangen vorgewiesen werden.

Die Teilnehmer müssen sich an diese Vorschriften halten, ungeachtet dessen, ob von der Organisation eine Überprüfung stattfindet oder nicht. Bei einem Zwischenfall oder Unfall ist der Halter selbst für seinen Hund verantwortlich. Der zuständige Verband / Verein oder ein lokaler Organisator kann auf keinen Fall für irgendwelche Probleme verantwortlich bzw. haftbar gemacht werden.

Die Unfallversicherung (Läufer) sowie die Haftpflichtversicherung für Läufer und Hund sind Pflicht. Der Veranstalter kann nicht zur Rechenschaft für Unfälle oder anderweitige Schäden gezogen werden, welche durch den Hund und/oder seinen Besitzer entstanden sind.

Ein Teilnehmer, der diese Vorschriften nicht beachtet, kann auch ohne Vorwarnung vom Rennen ausgeschlossen bzw. im Nachhinein disqualifiziert werden.

Benehmen

Es gilt grundsätzlich die Tierschutzordnung der ARGE-TschO. Ein Teilnehmer darf sich gegenüber seinem Hund auf keinen Fall tierquälerisch verhalten.

Wenn ein Vorfall mit einem Teilnehmer oder seinem Tier gesehen wird, sei es durch einen Zeugen, auf Fotos/Videos oder durch die Rennleitung, hat dies ein Disziplinarverfahren zur Folge. Bei einem leichten Verstoß kann dies eine Strafe sein, bei einem schweren Verstoß wird der Teilnehmer disqualifiziert und des Geländes der Veranstaltung verwiesen (siehe TschO).

Bei Richtungswechseln, Unkonzentriertheit oder besonderen Verhältnissen, wie heikle Passagen (Brücken, Wasserstellen, Straßenüberquerungen, usw.) kann der Teilnehmer seinen Hund an der Leine ziehen, dies aber nur so lange wie nötig, bis der Hund das Objekt um- oder überwunden hat. Dies gilt auch um den Hund den richtigen Weg zu zeigen. Dieses Vorgehen darf nur über eine sehr kurze Distanz angewendet werden. Die Streckenposten können ein solches Vorgehen dann verbieten, wenn nichts darauf hinweist, dass eine solche Handlung gerechtfertigt ist. Die Streckenposten sind verpflichtet, nicht nachvollziehbare Handlungen der Rennleitung zu melden. Diese wird dann einen Entscheid fällen.

Es ist verboten, den Hund in irgendeiner Weise von außen zu unterstützen, sei es durch paralleles Mitgehen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder irgendeiner andern Art und Weise.

Ein Teilnehmer, welcher in irgendeiner Art und Weise Hilfe von außen beansprucht, wird disqualifiziert.

Beispiele:

Ein Teilnehmer startet und wartet auf der Strecke den Nachfolgenden ab um ihm zu helfen.

Ein später gestarteter Teilnehmer, der den vor ihm gestarteten Teilnehmern Hilfe leistet, außer, dass diese Hilfeleistung aus einer medizinischen Notwendigkeit resultiert.

Eine Person auf dem Fahrrad oder zu Fuß, die schon vor dem Teilnehmer auf die Strecke geht um seine Leistung zu verbessern.

Zurufe sind nur dann erlaubt, wenn die Person vor Ort bleibt und sie sich nicht im Zielgelände befindet. Diese Regelung gilt für alle Kategorien.

Ein Teilnehmer, der überholt wird, muss seinen Hund zu sich nehmen und die Rennstrecke freigeben.

Ein Teilnehmer, der einen anderen überholen möchte, ruft laut „Trail“. Dabei soll der Überholende mit seinem Hund auf der einen Seite der Strecke bleiben der Überholte auf der anderen Seite.

Der Teilnehmer muss dafür sorgen, dass sein Hund weder anderen Hunden noch Teilnehmern Schaden oder Verletzungen zufügt.

Im Falle eines Zwischenfalls durch Aggressivität oder auch nur durch Spiel zwischen zwei Hunden muss der Teilnehmer die Strecke oder den Start/Zielraum verlassen.

RUN TO THE SUN TRAIL

Die nachfolgend aufgelisteten Punkte des Reglements sind für alle Teilnehmer der RUN TO THE SUN TRAIL Bewerbe gültig. Jeder Teilnehmer erkennt durch seine Anmeldung dieses Reglement an und versichert, dass er die einzelnen Bestimmungen vollständig gelesen und verstanden hat. Er bestätigt dies durch seine Unterschrift unter der Haftungserklärung.

Diese Regeln kommen explizit bei folgenden Bewerben zur Geltung:
Night Trail
Wald-X-Lauf
Berg Trail
Speed Trail (besondere Regeln sind im jeweiligen Absatz vermerkt)

Teilnahmebedingungen:

Die RUN TO THE SUN TRAIL RUNS sind Bergläufe in Markt Piesting. Die persönlichen Voraussetzunge zur Teilnahme sind:

  • Jeder Teilnehmer bestätigt mit seiner Unterschrift unter der Haftungserklärung seine volle Sporttauglichkeit für die Teilnehme an diesem Ausdauerwettkampf mit physisch extremen Belastungen. Zusätzlich versichert jeder Teilnehmer, dass diese Sporttauglichkeit vor dem Wettkampf von einem Sportarzt untersucht und bestätigt wurde.
  • Jeder Teilnehmer muss über Trittsicherheit auf Wegen und Steigen, auch im exponierten oder absturzgefährdeten Gelände, verfügen. Diese Trittsicherheit darf in exponiertem oder absturzgefährdetem Gelände durch eventuell aufkommende Höhenangst nicht beeinträchtigt werden.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die zu Veranstaltungsbeginn das 18. Lebensjahr vollendet haben und somit volljährig sind. (Sonderfälle mit Begleitpersonen sind mit dem Veranstalter abzustimmen

Diese erforderlichen Vorerfahrungen und Kenntnisse können von uns als Veranstalter nicht überprüft werden. Durch die Unterschrift unter der Haftungserklärung und unter der Anmeldung, bestätigt der Teilnehmer, dass er über die aufgeführten Erfahrungen und Kenntnisse verfügt. Dabei sind die vom Veranstalter aufgelisteten Punkte für eben diese Erfahrungen und Kenntnisse nicht abschließend, sondern gelten vielmehr als Beispiele und allgemeine Erfahrungswerte.

Bekleidung und Ausrüstung:

An die Ausrüstung wird keine spezielle Anforderung gestellt. Das mitführen und verwenden von Trailrunning Stöcken ist erlaubt.

Pflichtausrüstung SPEED TRAIL

Die Mitnahme folgender Ausrüstung während des kompletten Wettkampfs ist vorgeschrieben:

  • Trailrunning-Schuhe mit Profilsohle, die für das Laufen im alpinen Gelände geeignet sind
  • Faltbecher zur Aufnahme der Getränke an den Verpflegungsstellen
  • Notfallausrüstung (Erste-Hilfe-Set, Rettungsdecke, Pfeife)
  • Kartenausschnitt, Detailplan und Höhenprofil der gesamten Strecke
  • Mobiltelefon mit eingespeicherter Notfall-Nummer zum Abgeben von Notrufen (es muss sichergestellt sein, dass das Handy in Österreich Anrufe tätigen kann)

Empfohlen wird außerdem u.a.:

  • GPS-Gerät,
  • Teleskopstöcke,
  • Sonnencreme,
  • eigene persönliche Verpflegung,
  • Blasenpflaster
  • Regenbekleidung bzw. Überbekleidung als Regenschutz (mind. wasserdichte Regenjacke)

Das Mitführen der Ausrüstung/Bekleidung während des Wettkampfs wird vom Veranstalter vor dem Start und an den Kontrollstellen überprüft. Ein Nichtmitführen der Ausrüstung/ Bekleidung wird mit einer Disqualifikation geahndet.

Verpflegungsstellen:

An jeder Verpflegungsstelle gibt es für die Teilnehmer u.a. Sportgetränke, salzige Kost und Obst. Der genaue Standort der Verpflegungsstelle kann der Karte entnommen werden. Der Teilnehmer hat dafür zu sorgen, dass er zusätzlich immer ausreichend Verpflegung und Getränke mit sich führt.

WICHTIG: Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, seinen Faltbecher für Getränke mitzuführen, da er nur auf diesem Wege Getränke an der Verpflegungsstelle zu sich nehmen kann. Es sind dort keine Becher zum Be- oder Nachfüllen vorhanden.

Kontrollstellen:

An der Strecke befinden sich mehrere, den Teilnehmern vorher nicht bekannten Kontrollstellen. Teilnehmer, die eine Kontrollstelle nicht passieren und später trotzdem im Ziel einlaufen (z.B. wegen Abkürzungen oder Verlaufens), werden disqualifiziert. Die Jury behält sich vor, in besonderen Fällen auch höhere Zeitstrafen zu verhängen.

Zeitlimits:

Es ist kein Zeitlimit vorgesehen.

Disqualifikation:

Die Jury behält sich vor, Teilnehmer zu disqualifizieren oder Zeitstrafen zwischen 5 und 120 Minuten zu verhängen, z. B. wegen:

  • Nichterfüllen der Teilnahmebedingungen in diesem Reglement beschriebenen, speziellen Voraussetzungen seitens jedes Teilnehmers
  • Nichteinhalten der RUN TO THE SUN Regeln
  • Nichtbeachten der Anweisungen des verantwortlichen Rennleiters und Streckenchefs, Rettungschefs, des Verantwortlichen der Kontrollstelle sowie der offiziellen Zwischen- und Schlussläufer
  • Nichtbeachten der Straßenverkehrsordnung
  • Unvollständiger Pflichtausrüstung am Start (vollständige Aufzählung siehe Bekleidung/Ausrüstung)
  • Verweigerung der Ausrüstungskontrolle
  • Umweltverschmutzung
  • Grober Unsportlichkeit
  • Nicht Passierens einer Kontrollstelle
  • Unterlassener Hilfeleistung
  • Gesundheitlicher Probleme eines Teilnehmers
  • Doping
  • Eigenmächtiger Streckenabkürzungen
  • Modifiziertem oder regelwidrigem Anbringen der Startnummer

Diese Aufstellung ist nicht abschließend!

Bei Disqualifikation erfolgt keine Kostenrückerstattung durch den Veranstalter.

Medizinische Versorgung / Notfallnummern:

Die medizinische Versorgung wird während des gesamten Rennens sichergestellt. Auf der Strecke befinden sich regelmäßig Streckenposten und Sicherheitspersonal die jederzeit Hilfe oder Beratung leisten.

Die Notfallnummer des Veranstalters liegt den Startunterlagen bei. Diese ist von jedem Teilnehmer in sein Handy einzuspeichern.

Internationale Notrufnummer: 112

Die Notruf-Nummer in Österreich lautet: 144/140

Was tun im Notfall?

  • Ruhe bewahren
  • Notfallnummer wählen (im Handy abspeichern)!
  • Falls diese Nummer besetzt oder durch Empfangsstörungen o.ä. kurzfristig nicht erreichbar ist, bitte die offiziellen Notruf-Nummern wählen, falls nötig. Ansprechpartner für Rückfragen der Leitstelle etc. ist dann die eigene Rufnummer und natürlich weiterhin die des Veranstalters.
  • Genauen Standort (siehe Karte), die Startnummer und eine Rückrufnummer durchgeben
  • Sollte man den Notruf selbst nicht abgeben können, dann bitte einen anderen Läufer benachrichtigen, sodass dieser den nächsten Posten, Versorgungsstelle etc. verständigen kann.
  • Nach Klärung des Sachverhaltes durch den Veranstalter, wird die sofortige Hilfeleistung eingeleitet und koordiniert.
  • Bei Bagatellverletzungen gelten Sonderregelungen

Einsatzablauf (regelgerecht)

Geleitet werden alle Einsätze durch den Einsatzleiter des Veranstalters. Dieser entscheidet über das Einsetzen der einzelnen Rettungsteams. Im Notfall informiert der Einsatzleiter auch sofort die zuständige Rettungsleitstelle. Diese entsendet dann im Bedarfsfall weitere Einsatzkräfte des öffentlichen Rettungsdienstes. Bei unklaren Meldungen oder auch Bagatellverletzungen oder Erkrankungen des Teilnehmers behält sich der Einsatzleiter einen alleinigen Einsatz, ohne Information der Rettungsleitstelle jederzeit vor. Geht der Notruf direkt bei einem der Rettungsteams ein, informiert das jeweilige Team wiederum den Einsatzleiter des Veranstalters.

Jeder Teilnehmer ist gesetzlich dazu verpflichtet, anderen in Not geratenen Läufern, Erste Hilfe zu leisten und den Veranstalter zu verständigen! Teilnehmern, die Erste Hilfe geleistet haben, wird diese Zeit wieder gutgeschrieben.

WICHTIG:
UNBEDINGT eine Bergekosten- und Reiserücktransportversicherung rechtzeitig abschließen, denn Kranken-, Rettungs- und Bergetransporte sind oft nicht durch eine Auslandskrankenversicherung abgedeckt, sodass hier zusätzliche Kosten entstehen können!

Allgemeine RUN TO THE SUN Regeln:

  • Die RUN TO THE SUN Trailruns finden auf öffentlichen und nicht gesperrten Straßen, Forststraßen, Wanderwegen und alpinen Steigen statt.
  • Die Teilnehmer müssen sich jederzeit an die Straßenverkehrsordnung halten. Alle Teilnehmer müssen den Anweisungen der Polizei, des Rennleiters und Streckenchefs, sowie des sonstigen Streckenpersonals Folge leisten.
  • Die RUN TO THE SUN Trailruns führen Großteils auf Forststraßen, Wanderwegen und Steigen durch das alpine Hochgebirge. Abseits der offiziellen Route kann teilweise Absturzgefahr herrschen, weshalb Abkürzungen (auch das „shortcutting“ von Spitzkehren, Kurven, Serpentinen…) oder selbst gewählte Wegvarianten verboten sind. Jeder Teilnehmer läuft auf eigene Gefahr.
  • Jeder Teilnehmer hat bei unübersichtlichen oder gefährlichen Streckenabschnitten die notwendige Vorsicht walten zu lassen. Der Veranstalter behält sich vor, auf gefährlichen Wegabschnitten Überholverbote auszusprechen, bzw. die Teilnehmer anzuhalten, ihr Geh-, bzw. Lauftempo zu reduzieren und entsprechende Vorsicht walten zu lassen. Der Veranstalter kann mit Hinweistafeln auf diese Wegabschnitte aufmerksam machen und zusätzliche Sicherungen (z.B. Fixseile als Handlauf) anbringen. Es besteht jedoch keine Verpflichtung des Veranstalters zu diesen Maßnahmen.
  • Der Veranstalter behält sich vor, im Vorfeld der Veranstaltung oder witterungsbedingt auch kurzfristig Streckenabschnitte zu ändern bzw. durch Alternativrouten zu ersetzen oder nötigenfalls ganz zu streichen.
  • Begleitern/Betreuern einzelner Teilnehmer ist es aus naturschutzrechtlichen Gründen strengstens untersagt, die Strecke und/oder die umliegende Natur zu verschmutzen oder gar zu beschädigen. Dazu zählt insbesondere das Besprühen oder Bemalen der Strecke mit Appellen an die startenden Teilnehmer, auch wenn dies mit biologisch abbaubaren Kreidespray erfolgt. Falls Begleiter/Betreuer dagegen verstoßen, führt dies umgehend zur Disqualifikation des bzw. der Teilnehmer, die durch diese Maßnahmen unterstützt wurden oder unterstützt werden sollten.
  • Außer unmittelbar an den Kontrollstellen in die dafür vorgesehenen Abfallbehälter ist es untersagt, Abfall wie Verpflegungsverpackungen, Flaschen oder Getränkebecher in der Natur zu entsorgen. Eine Zuwiderhandlung führt zur sofortigen Disqualifikation. Dem wird vorgebeugt in dem die mitgeführte Verpflegung unmittelbar vor dem Start mit der jeweiligen Startnummer beschriftet werden muss.
  • Generell gilt bei der Benutzung von Stöcken folgende Regelung: Wer mit Stöcken startet, muss diese auch bis zum Ziel bei sich tragen. Umgekehrt darf kein Teilnehmer, der ohne Stöcke gestartet ist, sich diese unterwegs reichen lassen.
  • Es gilt unter allen Teilnehmern das Gebot der Rücksichtnahme, Sportlichkeit und Fairness.

Protest und Jury:

Jeder Teilnehmer kann bei Regelverstößen anderer Teilnehmer oder gegen Entscheidungen der Rennleitung, bis zu einer Stunde nach Zielschluss Protest im Rennbüro einlegen und Zeugen benennen. Eine Jury aus drei Mitgliedern, (Rennleiter und Streckenchef, Leiter der Zeitnahme, Organisationsleiter) wird innerhalb von 24 Stunden den Protest behandeln und eine Entscheidung verkünden. Sämtliche benannten Zeugen müssen bei der Protestverhandlung erscheinen. Die Protestgebühr beträgt EUR 100,00. Die Protestgebühr verbleibt bei verlorenem Protest beim Veranstalter. Die oben aufgeführten Verstöße, die zu Zeitstrafen oder Disqualifikationen führen können, stellen nur einen Auszug aus noch weiteren möglichen Aktionen, die durch Strafen geahndet werden können, dar.

Etwaige Änderungen dieses Reglements behält sich die Renn- und Organisationsleitung zu jeder Zeit vor!